Pflanzen fit für den Sommer machen

Beitrags-Nr.: 3657-1

Bevor die große Hitze kommt
txn. Manche Gartenbesitzer haben das Gefühl, dass sie Wetterextremen nichts entgegensetzen können. Aber das ist ein Irrtum – denn beispielsweise auf Hitzeperioden lässt sich der Garten gut vorbereiten. Ausbleibenden Regen verkraften Pflanzen deutlich besser, wenn der Boden vorher vor Austrocknung geschützt wurde. In der Natur übernimmt diese Funktion eine Schicht aus abgestorbenen Pflanzenresten. Im Garten hilft der Mensch mit Mulchkompost, der als dünne Schicht auf Beeten und zwischen Stauden überall dort ausgebracht wird, wo die Erde unbedeckt ist. Das nährstoffreiche Material besteht aus zersetzten organischen Abfällen wie Blättern und kleinen Ästen; Mulch hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt vor Hitze. Zur Herstellung empfiehlt sich die Anschaffung eines Thermokomposters. Die Umwandlung organischer Gartenabfälle in wertvollen Mulch gelingt damit in kurzer Zeit. Aber nicht nur der Boden kann auf den regenarmen Sommer vorbereitet werden, auch die Wurzeln der Pflanzen lassen sich optimieren. Dabei helfen Mykorrhiza-Pilze, die eine Lebensgemeinschaft mit den Pflanzenwurzeln eingehen: Sie versorgen die Wurzeln mit Wasser, das sie auch aus ganz feinen Bodenritzen ziehen. Dadurch überstehen die Pflanzen auch längere Trockenperioden deutlich besser. Die Mykorrhiza-Pilze sind beispielsweise in allen Azet-Düngern von Neudorff enthalten. Und natürlich entscheidet auch die Auswahl der Pflanzen über die Widerstandsfähigkeit in trockenen Zeiten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, entscheidet sich für Eisenkraut, Wollziest, Blauraute, Lavendel und Salbei. Aber auch die Königin der Blumen ist erstaunlich resistent gegen Feuchtigkeit, da die Wurzeln der Rose über einen Meter tief in den Boden reichen.

SO BLEIBT DER GARTEN BEI HITZE GRÜN

Beitrags-Nr.: 3657-4

txn. Der Sommer steht vor der Tür. Wie jedes Jahr zischen bald täglich die Rasensprenger und abendliche Rundgänge mit der Gießkanne sind feste Rituale im Tagesablauf. So idyllisch das auch sein mag – optimal für die Pflanzen ist es nicht. Denn wer glaubt, dass es von Vorteil ist, seine Pflanzen täglich mit Wasser zu versorgen, irrt sich. Details kennt Sabine Klingelhöfer vom Gartenexperten Neudorff: „Statt täglich zu gießen, ist es besser, die Blumen und Gemüsepflanzen nur alle 2-3 Tage mit Wasser zu versorgen. Die Rasenfläche höchstens zweimal wöchentlich wurzeltief wässern, dafür aber durchdringend. Der Grund ist einfach: Pflanzen, die täglich gegossen werden, bilden nur kurze Wurzeln – was bei Trockenheit sehr ungünstig ist.“ Und auch vom abendlichen Gießen rät die Expertin ab. „Es empfiehlt sich, am frühen Morgen zu wässern. Geschieht dies erst am Ende des Tages, trocknen die Blätter langsamer – das begünstigt Pilzkrankheiten und lockt Schnecken an.“ Wer seine Pflanzen vorbeugend unterstützen möchte, kann ab dem Frühjahr damit beginnen, die Effektivität der Wurzeln zu erhöhen. Hierfür eignen sich Mykorrhiza-Pilze, die das Wurzelwerk der Pflanze deutlich vergrößern. Diese kann dadurch mehr Wasser aufnehmen und trockene Perioden besser überstehen. Mykorrhiza-Pilze sind beispielsweise in organischen Azet Düngern enthalten.

txn. Um den Garten auf einen heißen Sommer vorzubereiten, ist es sinnvoll, die Pflanzen nicht jeden Tag zu gießen. Dadurch werden die Wurzeln angeregt, in tiefere Schichten vorzudringen - was widerstandsfähiger gegen Trockenperioden macht. Foto: Neudorff/txn

txn. Um den Garten auf einen heißen Sommer vorzubereiten, ist es sinnvoll, die Pflanzen nicht jeden Tag zu gießen. Dadurch werden die Wurzeln angeregt, in tiefere Schichten vorzudringen – was widerstandsfähiger gegen Trockenperioden macht. Foto: Neudorff/txn