Tipps & Tricks rund um den Garten

Vom Naschobst bis zum Wintergarten

Mit praktischen Tipps und fachlicher Hilfe eine glückliche Gartensaison erleben

(djd). Einmal mehr liegt in diesem Jahr der Fokus auf dem eigenen Balkon oder dem eigenen Garten. Wie man sich das Freilicht-Zuhause gestaltet, hängt ganz von den persönlichen Vorlieben ab. So verwandelt sich manche Terrasse in einen mediterranen Zitrus- und Olivenhain, auf dem Balkon laden leckere Früchte zum Naschen ein – und der Garten wird zum zweiten Wohnzimmer.

Selbstversorgung macht Spaß

Vor allem die Idee der Selbstversorgung findet immer mehr Fans. Da ist einerseits das gute Gefühl, frisches und ungespritztes Obst und Gemüse auf den Tisch zu bekommen. Aber es macht natürlich auch einfach Freude, seine selbst gezogenen Pflänzchen über die Saison hinweg zu begleiten und später stolz die Früchte seiner Arbeit zu ernten. Gerade für Neulinge im Gemüseanbau gibt es allerdings sehr viel zu beachten: wie lange kann Feldsalat gesät werden, mit welchen Beetnachbarn fühlen sich Bohnen wohl und wann können die Kartoffelknollen ausgebuddelt werden? Beim Ausbringen von Saatgut richtet man sich am besten nach der Pflanzanleitung auf der Samentüte. Wer sich genauer informieren möchte oder Hilfe bei speziellen Themen sucht, findet viele praktische Tipps zum Beispiel im Ratgeber-Bereich Haus und Garten von Gelbe Seiten.

Wenn der Fachmann ran muss

Manche Gartenbesitzer nutzen die Entschleunigung während des Lockdowns auch, um größere bauliche Maßnahmen umzusetzen. Die vergangenen heißen Sommer lassen bei vielen beispielsweise den Wunsch nach einem eigenen Pool oder einer luftigen Pergola aufkommen. Aber auch der Bau eines Wintergartens reizt viele, um das Wohnzimmer ein Stück weit nach draußen zu erweitern. Für solche Vorhaben braucht es jedoch nicht nur eine gründliche Planung. Fachliches Know-how sowie das nötige Werkzeug und entsprechende Maschinen sind unabdingbar. Damit das Privat-Schwimmbad und die stilvolle Freiluft-Lounge auch allen Ansprüchen gerecht werden, sollte man eine Fachfirma beauftragen. Schnell und einfach findet man die Profis aus allen Branchen zum Beispiel im Internet unter vermittlungsservice.gelbeseiten.de. Dort hinterlegt man mit wenigen Eingaben die Eckdaten seines Projekts und erhält innerhalb kürzester Zeit kostenlos und unverbindlich Angebote qualifizierter Dienstleister aus der Nähe.

WENN DIE KLEINE ERNTE IN GROSSER GEFAHR IST

Blattläuse und Balkongemüse

Blattläuse bringen während der Gartensaison lebende Junge zur Welt und vermehren sie sich sehr schnell. Zur Bekämpfung eignen sich Mittel auf Basis von Kaliseife, die auch gegen andere saugende Insekten wie Weiße Fliegen und Spinnmilben helfen.
Foto: Neudorff/txn

txn. Wer keinen eigenen Garten hat, weicht gern auf den Balkon aus, um dort unter freiem Himmel Pflanzen wachsen zu lassen. Immer beliebter wird es, auf der kleinen Fläche eigenes Gemüse zu ziehen. Es gibt eine ganze Reihe von Gemüsesorten, mit denen das problemlos möglich ist. Besonders beliebt sind Buschtomaten, aber auch für Gurken, Paprika, Möhren, Salat, Mangold oder Spinat lassen sich leicht gute Bedingungen schaffen. Die Aufzucht auf dem Balkon schützt vor Schnecken und anderen Bodenschädlingen. Dafür plagen sich viele Balkongärtner mit Blattläusen, die sich explosionsartig vermehren. Die Gründe kennt Sabine Klingelhöfer vom Gartenexperten Neudorff: „Ungewöhnlich an Blattläusen ist, dass sie circa ein halbes Jahr lang nur weibliche Nachkommen haben. Sie vermehren sich, in dem sie ihre Jungen lebend gebären. Die Babyläuse sind vollkommene Kopien der Mutter – und bringen nach circa 14 Tagen wieder identischen Nachwuchs zu Welt. So werden in wenigen Wochen aus einer Blattlaus bis zu hundert Tiere.“ Es lohnt sich also, die Pflanzen regelmäßig zu kontrollieren. Die grün oder schwarz gefärbten Insekten sind wenige Millimeter groß und sitzen meist an den Triebspitzen. Dort stechen sich die Läuse einen Zugang zur Pflanze und saugen den zuckerhaltigen Pflanzensaft an. Zur Bekämpfung von Blattläusen eignet sich Kaliseife. Der Wirkstoff auf Basis natürlicher Fettsäuren kommt beispielsweise im Neudosan Obst- und GemüseSchädlingsfrei zum Einsatz. Kaliseife wirkt nicht nur gegen saugende Insekten an Kern-, Stein- und Beerenobst, sondern bekämpft auch Blattläuse, Weiße Fliegen und Spinnmilben im Garten, auf dem Balkon und an Zimmerpflanzen. Eine Wartezeit bis zur Ernte muss nicht eingehalten werden und das Mittel ist nicht bienengefährlich.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Ggf. Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.

WENN DIE NATUR DER GESUNDHEIT SCHADET

Heuschnupfen, Zeckenbisse & Co.
txn. Die kalte Jahreszeit neigt sich dem Ende zu. Viele freuen sich auf die warmen Tage. Jedoch beginnt mit der Blütesaison für Heuschnupfen-Allergiker eine echte Leidenszeit. Manchen Heuschnupfen-Patienten helfen natürliche Hausmittel wie etwa Nasenspülungen mit Meersalz oder eine veränderte Ernährung. Auch das Ein- und Ausatmen in ein nasses Tuch bringt im akuten Fall oft rasche Erleichterung. Wenn das nicht hilft, kommen Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten zum Einsatz. Empfehlenswert ist in jedem Fall ärztliche Beratung. Die Sonne bringt aber nicht nur allergieauslösende Pflanzen zum Blühen, sondern aktiviert auch Zecken. Deren Biss ist keine Lappalie: Er kann unter anderem Borreliose auslösen – eine gefährliche Erkrankung mit nicht selten schwerwiegenden Folgen, die mitunter noch Jahre später auftreten. „Wichtig ist daher, die festgesaugte Zecke so schnell wie möglich zu entfernen. Damit verringert sich das Risiko einer Infektion erheblich“, weiß Dr. Thomas Wöhler, Gesellschaftsarzt der Barmenia Versicherungen. „Kommt es um die Bissstelle herum zu einer Rötung, ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Borreliose lässt sich bei frühzeitigem Einsatz gut mit Antibiotika behandeln.“ Während ein Zeckenbiss meist nicht zu spüren ist, sind Wespen- und Bienenstiche hingegen sehr schmerzhaft. Besonders gefährdet sind Allergiker, da das Gift schwere Reaktionen mit Atemnot und lebensbedrohlichem Schock hervorrufen kann. Aber auch ohne Allergie sind die Symptome unangenehm und reichen von Rötungen sowie Juckreiz bis zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Herzklopfen. Gegen die Schmerzen hilft das Einreiben des Stichs mit einer aufgeschnittenen Zwiebel, aber es gibt auch Salben speziell gegen Insektenstiche. Allergiker sollten in Abstimmung mit ihrem Hausarzt stets ein Notfallset bei sich haben und sich über die sogenannte Hyposensibilisierung beraten lassen. Die spezifische Immuntherapie dauert einige Jahre – führt aber dazu, dass die lebensbedrohliche allergische Reaktion im Falle eines Stichs ausbleibt.

Gärtnern ohne Garten

Viele Menschen, die in größeren Städten leben, haben keinen eigenen Balkon, eine Terrasse oder gar einen Garten. Wer dann die Natur genießen will, muss in den nächsten Park gehen. Oder sich ein Stück Grün teilen! Dafür lohnt es sich, kreativ zu denken: Auch Hinterhöfe, Hausdächer oder öffentliche Grünflächen können zur Oase werden (vorausgesetzt, der jeweilige Eigentümer ist damit einverstanden!).

Das kleine Glück im Grünen sollte mit diesen fünf Tipps gelingen:

  1. Ein Gemeinschafts-Gartenprojekt finden

Schätzungsweise gibt es rund 650 urbane Gemeinschaftsgärten in Deutschland. Besonders beliebt sind Schrebergärten oder kleine Ackerflächen am Stadtrand, die von Bauern vermietet werden. Einen Überblick gibt es zum Beispiel hier. Doch die Wartelisten sind meist lang. Eine praktische, schnell umzusetzende Alternative: ein gemeinschaftlich genutztes Hochbeet.

  1. Kleinste Flächen nutzen

Im Sommer treiben Bohnen, Radieschen, Kräuter oder späte Erdbeeren wie verrückt – und das selbst auf engstem Raum. Nicht nur Blumenkästen und -töpfe, auch entsprechend präparierte Weinkisten, Eimer oder auch direkt im Erdensack wächst das Grün. Sehr platzsparend sind vertikale Pflanzsysteme. Dabei werden die Gefäße nicht auf den Boden gestellt, sondern aufgehängt, etwa auf Leitern oder hochkant aufgestellten Europaletten platziert.

Nicht vergessen: Löcher in den Boden bohren, damit sich keine Nässe staut und die Erde gut belüftet ist.

  1. Mit Rücksicht vorgehen

Stadtgärtnern macht vor allem da Spaß, wo es triste Flächen verschönert. Doch dabei solltest du Regeln beachten. Wer zum Beispiel eine Verkehrsinsel mit Blumen und Gräsern bepflanzen will, sollte keine hochwachsenden Arten sähen. Wildblumensamen wiederum haben in Zierbeeten und Vorgärten eher nichts zu suchen. Am besten fragst du vorher beim örtlichen Grünflächenamt nach geeigneten Pflanzflächen. Oft werden sogar feste Paten für Bereiche wie Baumscheiben o. Ä. gesucht.

  1. Nachbarn helfen Nachbarn

Anfallende Aufgaben werden gemeinschaftlich erledigt. Nachbarn und Freunde teilen sich Gartengeräte, geben sich Pflanztipps und ernten gemeinsam Obst, Gemüse oder Kräuter. Durch das Teilen bekommt jeder etwas zurück – auch das Blumengießen in der Urlaubszeit gehört dazu.

  1. Das richtige Ausstattung auswählen

Wer kleine Beete bepflanzt, braucht meist keine großen Geräte. Praktisch für Stadtgärtner sind vor allem eine Blumenkelle und ein kleiner Rechen. Auch eine Gartenschere sollte zur Ausstattung gehören, um Verblühtes zu entfernen oder Kräuter zu ernten. Die Handwerkzeuge passen in jeden Beutel und lassen sich spontan an Nachbarn verleihen. Wer viel in der Erde wühlt, kann dünne Gärtner-Handschuhe gebrauchen.

Holz richtig hacken

Wer einen Kamin hat, braucht immer wieder neues Brennholz als Nachschub – an kalten Wintertagen kann da ganz schön was durchgehen! Scheite kann man sich natürlich fertig konfektioniert liefern lassen. Oder man hackt das Holz selbst! Das ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denkst.

Tipp 1: Die Wahl des Werkzeugs

Wer Holz spalten möchte, braucht eine Spaltaxt. Für die optimale Spaltleistung ist jedoch die Länge entscheidend. Um die passende Axt für sich selbst auszuwählen geht man so vor: Die Axt kurz unterhalb ihres Kopfes packen und mit ausgestrecktem Arm längs vor sich halten. Das Stielende sollte optimalerweise an der Schulter enden.

Außerdem wichtig: das Kopfgewicht. Es sollte nur so schwer sein, dass sich die Axt aus dem Handgelenk heraus heben lässt. Für den Test den Arm mit der Axt sinken lassen, den Oberarm mit der anderen Hand etwas gegen den Körper drücken, damit er nicht „helfen“ kann. Dann die Axt versuchsweise aus dem Handgelenk anheben. Klappt das nicht, ist sie zu schwer!

Das beste Werkzeug ist also für jeden unterschiedlich. Wer viel Holz hackt, sollte sich deshalb eine dem Körper angepasste Spaltaxt leisten.

Gut zu wissen: Spaltäxte haben typischerweise größere, breitere Klingen, die an einer Keilform oder Wölbung erkennbar sind. Universaläxte haben eine leichtere und kleinere Klinge, die für das Bearbeiten von kleineren Stämmen optimiert ist.

Tipp 2: Erst gucken, dann spalten

Zugegeben, ordentlicher Wumms kann beim Holzspalten nicht schaden. Das heißt jedoch nicht, dass Kraftprotze zwangsläufig im Vorteil sind. Wer vor dem Spalten das Holz liest – das heißt genau anschaut und sortiert –, spart mitunter viel Energie. Häufig ziehen sich feine Risse durch das Holz. Diese gilt es zu erkennen, da sie die Bruchlinie vorgeben. Schlägt man treffsicher dort hinein, genügt manchmal schon ein Hieb und die Stammrolle bricht entzwei.

Tipp 3: Von außen arbeiten

Bei verwachsenen Holzstücken reicht ein Schlag meist nicht aus. Denn sie brechen selten glatt in zwei Hälften. Um sie trotzdem zu spalten, sollten Holzhacker von außen nach innen spalten. Das heißt: Hieb für Hieb schmale Scheite abschlagen, bis sich die Rolle nicht weiter zerkleinern lässt. Wenn dabei kleine Stücke herauskommen, ist das kein Problem. Denn die eignen sich bestens, um ein Feuer in Gang zu bringen.

Tipp: Auch besonders hartes Holz kann eine Herausforderung sein. Dafür gibt es als kleine Helfer Dreh-Spaltkeile.

Tipp 4: Sicherheit geht vor

Eine gute Spaltaxt ist ein unschlagbares Werkzeug – und gerade deswegen sehr scharf. Fehlschläge sollte man sich keine erlauben. Selbst erfahrene Waldarbeiter wissen: Beim Holzhacken kann immer etwas passieren. Deshalb ist Schutzkleidung ganzjährig Pflicht. Dazu gehören festes Schuhwerk (idealerweise mit Stahlkappen), Handschuhe und eine Schutzbrille. Denn sicher ist sicher!

Tipp 5: Brennwert nicht überschätzen

Eiche und Buche sind als Heizmaterial besonders gefragt. Der Grund: Sie besitzen unter den heimischen Hölzern den höchsten Brennwert, rund 2100 Kilowattstunden pro Raummeter. Im Vergleich dazu kommen Nadelhölzer wie Fichte oder Tanne auf lediglich 1500 Kilowattstunden. Den Brennwert sollte man aber nicht zu sehr überschätzen. Denn bei modernen Öfen macht die Wahl der Holzart nur einen geringen Unterschied in der Heizleistung. Hinzu kommt: Nadelhölzer sind im Vergleich zu anderen Holzarten meist günstiger.

Pflege von Zimmerpflanzen

Pflanzen brauchen auch in Wohnräumen ausreichend Sauerstoff, Wasser und Licht sowie die richtige Luftfeuchtigkeit. Außerdem müssen Zimmerpflanzen zum richtigen Zeitpunkt umgetopft werden und guter Pflanzendünger hilft ebenfalls beim Wachstum. Kräftige Pflanzen werden zudem zwar seltener krank, Hintergrundwissen zu typischen Schädlingen ist aber dennoch wichtig, um eine Erkrankung frühzeitig wirkungsvoll zu bekämpfen.

Damit deine Zimmerpflanzen selber gesund und kräftig Wachsen und Gedeihen, brauchen sie die richtige Pflege und Fürsorge. Im Ratgeber erfährst du daher jetzt Wissenswertes zur Pflanzenpflege von Zimmerpflanzen.

Zimmerpflanzen und Luftfeuchtigkeit

Zimmerpflanzen sorgen für ein angenehmes Klima im Wohnraum – unter anderem da Pflanzen die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Davon profitieren die Bewohner erheblich. Allerdings brauchen auch Zimmerpflanzen die passende Luftfeuchtigkeit, um optimal gedeihen zu können. Vor allem sollte die Luft im Raum nicht zu trocken sein.

Viele Pflanzen benötigen eine Raumluft mit rund 60 % bis 70 % Luftfeuchtigkeit. Bei tropischen Gewächsen sind es sogar über 80 % Luftfeuchtigkeit. Im Vergleich: Menschen fühlen sich bei circa 40 % bis 60 % wohl. Da die Zimmerpflanzen selbst zur Steigerung der Luftfeuchtigkeit beitragen, helfen mehrere Pflanzen dabei, einen konstant höheren Wert zu erzielen. Außerdem kannst du deine Pflanzen regelmäßig via Sprühflasche mit Wasser einsprühen und die Blätter von Staub reinigen. Diese Pflege ist vor allem im Winter bei Heizungsluft oder in heißen Sommern wichtig.

Tipp: Gönne deinen Pflanzen gelegentlich ein Tauchbad oder das Abduschen per Brause.

Zimmerpflanzen richtig gießen

Pflanzen brauchen regelmäßig frisches Wasser – aber jede Art hat ihren eigenen Bedarf. Informiere dich zu jeder Pflanzenart einzeln. Wird eine Pflanze zu viel gegossen, entsteht Staunässe, die Wurzeln faulen oder die Pflanze ertrinkt. Benötigt die Pflanze viel Wasser, sollte das Substrat nach Möglichkeit immer feucht sein.

Eine Pflanze mit mäßigem Wasserbedarf bekommt dann neues Wasser, wenn sich das Substrat beim Fingertest trocken anfühlt. Benötigt die Pflanze kaum Wasser, so kann das Substrat über längere Zeit trocken bleiben.

In der Regel gießt du Zimmerpflanzen an den Wurzeln. Viele Pflanzen wie Orchideen brauchen ein gelegentliches Tauchbad. Dabei holt man die Pflanze aus dem Übertopf und stellt sie mit dem Pflanztopf in einen Eimer voll lauwarmes Wasser, bis keine Blasen mehr zu sehen sind. Danach alles Lufttrocknen, um Staunässe zu meiden.

Die meisten Zimmerpflanzen freuen sich zudem über einen gelegentlichen lauwarmen Duschregen. Abbrausen in der Wanne befreit Gewächse wie Ficus, Palmen oder Farne von Staub.

Berücksichtige bei Hitze und Heizperioden, dass deine Zimmerpflanzen mehr Wasser benötigen. Stehen die Pflanzen hingegen im Winter in kühlen Räumen, reduziere das Gießen – die Pflanzen machen eine Art Winterschlaf und brauchen deutlich weniger Flüssigkeit.

Tipp: Nutze abgestandenes Mineralwasser zum Gießen deiner Pflanzen. In Mineralwasser befinden sich wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium sowie Spurenelemente wie Eisen.

Der richtige Standort

Jede Zimmerpflanze hat einen bevorzugten Standort. Der richtige Platz für eine Pflanze hängt vor allem von Licht, Luftfeuchtigkeit, Temperatur sowie der Raumaktivität ab.

Sonnige Standorte: Stärkere Sonneneinwirkung vertragen Kakteen, Gerbera und Chrysantheme sowie Palmenarten wie die Fächerpalme. Berücksichtige dabei, dass andere Pflanzen an sonnigeren Standorten sowie im Sommer oder bei Heizperioden deutlich mehr Wasser benötigen.

Helle bis halbschattige Standorte: Der typische Standort in Wohnungen ist hell bis halbschattig. Für den Halbschatten eignen sich Grünpflanzen wie etwa Grünlilie, Efeutute oder Drachenbaum. Heller mögen es Gummibaum, Yucca und viele Blütenpflanzen. Diese haben grundsätzlich einen höheren Lichtbedarf als reine Grünpflanzen.

Wichtig: Pflanzen, die einen hellen Standort bevorzugen, mögen meist keine direkte Sonneneinwirkung. Gegebenenfalls gießt du die Pflanzen mehr.

Schattige Standorte: Farne, Vandas, Spathiphyllum oder Sansevieria kommen gut mit wenig Licht aus – benötigen jedoch eine hohe Luftfeuchtigkeit und sind somit ideal fürs Badezimmer.

Stehen Pflanzen direkt über der Heizung, können Blätter schnell austrocknen. Die Pflanzen benötigen jetzt mehr Wasser. Hier bieten sich Kakteen besonders gut an.

Umtopfen: Der richtige Zeitpunkt?

Das Pflanzgefäß wird langsam zu klein für die Pflanze oder die Erde ist alt und verbraucht – topfe Zimmerpflanzen von Zeit zu Zeit um. Die Wurzeln der Zimmerpflanzen erhalten im neuen Topf mehr Raum zur Entfaltung. Die neue Erde versorgt deine Zimmerpflanze zudem besser mit Nährstoffen. Die Pflanze wächst und gedeiht weiter.

Zeitpunkt: Im Frühjahr, wenn neue Blätter austreiben und die ersten Triebe sprießen, ist für die meisten Pflanzen der beste Zeitpunkt zum Umtopfen.

Häufigkeit: Wie oft umgetopft werden muss, hängt vom Wachstum ab: Kleinere Pflanzen topfst du circa alle 2 bis 3 Jahre, größere Pflanzen alle 4 bis 5 Jahre um.

Problembehandlung

Problem Maßnahme
Gelbe Blattspitzen oder abfallende Blätter
Standort zu kühl
Standortwechsel
Braune Flecken auf Blättern oder gelbe, abfallende Blätter
Zu viel Wasser, Staunässe
Weniger gießen, Pflanze trockener halten
Junge Blätter entfalten sich nicht, verkrüppeln oder fallen ab
Weichtaumilbe
Weniger gießen, Pflanze trockener halten
Blattspitzen mit braunen oder schwarzen Flecken, schlaffe Blätter
Zu trockene Luft
Standortwechsel, mehr Luftfeuchtigkeit
Pflanze verliert schnell viele Blätter
Staunässe
Weniger gießen, Pflanze trockener halten
Kümmerlicher Wuchs, blasse, gelbliche Blätter
Mangel an Licht
Standortwechsel
Verlust von Blütenknospen
Zu viel Zugluft
Standortwechsel
Angefressene, löchrige Blätter
Schädlingsbefall
Schädlingsbekämpfung

Naturschön und algenfrei

Pflege- und Schutzanstriche schenken Gartenholz dauerhaft frisches Gesicht

(djd). Garten, Terrasse und Balkon: Die heimischen Freiluftorte sind in Zeiten wie diesen wichtiger denn je. So investieren heimelige Menschen gerade unter dem Eindruck der Pandemie mehr Zeit und Geld in die Ausstattung des privaten Outdoor-Wohnzimmers. Eine Grillecke hier, ein Sitzbereich dort, das Spieleparadies für den Nachwuchs darf nicht fehlen und im eigenen Bio-Garten wachsen Salat, Gurken und Co.

Und überall ist Holz

Ob für den Sichtschutzzaun oder das Hochbeet: Das Naturmaterial Holz ist dabei sehr beliebt. Allerdings sollte es nicht ungeschützt Witterungseinflüssen wie Sonne, Regen oder Frost ausgesetzt werden. Das Material verliert sonst schnell seine schöne Optik und wird grau, fahl oder zeigt den gefürchteten Schimmel- oder Algenbefall. Längst gibt es aber wirksame Holzlasuren wie Carbolan 3in1 Algenfrei von Apollo Holzschutz auf dem Markt. Diese versprechen, die gewünschte naturbraune Färbung des Holzes dauerhaft zu erhalten.

Die speziell für Hölzer im Außenbereich entwickelte Lasur lässt sich auch direkt auf schon vorhandene Grünalgen streichen. Hobbygärtner müssen den unschönen Belag nicht erst mühsam abwaschen oder abbürsten. Das wirksame Mittel verödet Grünalgen, färbt das Holz und bietet zusätzlich lang anhaltenden Schutz vor einem Neubefall, Verwitterung oder Vergrauen in nur einem einzigen Arbeitsgang. Unter www.carbolan.de gibt es Anwendungstipps. So sparen sich die Gartenfreunde Arbeit, Zeit und Kosten.

Dauerhaft wirksam

Für Holz, das ins Erdreich ragt, empfehlen Fachleute einen entsprechenden Schutzanstrich, den der Anbieter aus Niedersachsen ebenfalls führt. Es lohnt sich, auch fünf bis zehn Zentimeter des sichtbaren Pfahls oberhalb des Erdreiches einzustreichen, damit eventuell eindringende Holzfeuchte aus dem unbehandelten Stamm verdunsten kann. Je nach Umgebungsverhältnissen ist die Beschichtung nach rund drei Stunden trocken und das Holz kann in die Erde eingelassen werden.