Die Terrasse – Tipps zu Planung, Umsetzung & Reinigung

Sommerfrische im Garten

Im Handumdrehen für eine gepflegte Optik sorgen

(djd). „Terrassien“, so dürfte das bevorzugte Urlaubsziel vieler Deutschen im Sommer 2021 lauten. Im heimischen Garten lässt es sich schließlich nach

Akku-Motorsensen sorgen abgasfrei und leise für saubere Rasenkanten.
Foto: djd/STIHL

Herzenslust und ganz ohne Reisestress entspannen. Im Liegestuhl ein gutes Buch lesen und die gepflegte Optik des Outdoor-Wohnzimmers genießen: Das klingt nach einem erholsamen Ferienprogramm. Doch Hecken, Sträucher und Rasen freuen sich auch in den schönsten Wochen des Jahres über etwas Zuwendung, damit sie in Form bleiben.

Klare Kante zeigen

Der Rasen erhält im Sommer regelmäßig einen Pflegeschnitt – dabei nicht zu kurz, aber häufiger mähen, lautet die Empfehlung des Stihl-Gartenexperten Jens Gärtner. „Sommerrasen sollte man insbesondere bei Hitze nicht auf weniger als fünf Zentimeter kürzen. Dann können die Gräser den eigenen Trieben noch Schatten spenden“, so der Experte weiter. Bequem mäht es sich mit einem akkubetriebenen Mäher. Mit ihnen kommen Freizeitgärtner flexibel und ohne Kabel voran. Zudem sind Akku-Geräte abgasfrei und leise, was auch die Nachbarschaft freut. Rasenkanten werden mit einer Akku-Motorsense wie dem Modell FSA 57 sauber gekürzt. Sie bändigt auch den Wildwuchs in schwer zugänglichen Bereichen. Zu den alltäglichen Aufgaben im Sommer gehört das Bewässern des Rasens, der Beete und der Kübelpflanzen. Empfehlenswert ist dabei ein kräftiger Schluck für das Grün, lieber seltener, dafür umso mehr Wasser geben. So bleiben Gräser, Hecken und Pflanzen in bester Sommerstimmung.

Fasson für Strauch und Hecke

Damit auch Thuja, Liguster und Buchsbaum nicht zum Himmel wachsen, sind über den Sommer leichte Fassonschnitte sinnvoll. „In der warmen Jahreszeit sollten lediglich die Spitzen gekappt werden. Kräftige Rückschnitte sind in der Zeit von März bis September zum Schutz der Vogelwelt ohnehin untersagt“, unterstreicht Jens Gärtner. Um das Grün in Form zu halten, bietet sich eine akkubetriebene Strauchschere wie beispielsweise die Stihl HSA 26 aus dem AS-Akkusystem an. Sie ist besonders leistungsfähig und ermöglicht ein abgasfreies und leises Arbeiten. Zudem können Freizeitgärtner nach der Heckenpflege das Strauchmesser ganz ohne Werkzeug gegen das zwölf Zentimeter breite Grasmesser wechseln und anschließend gleich noch das überstehende Grün an Beeten oder die Rasenkanten kappen. Und noch ein Tipp: Wenn der Wildwuchs beseitigt ist, kann man frischen Rindenmulch auf den Beeten verteilen – das verleiht dem Garten sofort eine gepflegte Optik und schützt den Boden an sonnigen und heißen Tagen vor dem Austrocknen.

Lieblingsplatz für Sonnenanbeter

Mit einer Modernisierung die Terrasse schöner und sicherer gestalten

(djd). Fast jeder dritte Deutsche plant laut PwC 2021 keine Urlaubsreise. Urlaub auf „Terrassien“ steht daher auch für den Sommer 2021 hoch im Kurs. Schließlich bietet der eigene Garten alles, was es für eine erholsame Zeit braucht: Ruhe, frische Luft, Freiraum und Abstand. Doch nicht überall hält das Außenwohnzimmer mit den Ansprüchen an ein behagliches Feriendomizil mit. Unebene oder gerissene Bodenplatten, Ausblühungen und Feuchtigkeitsflecken sind deutliche Zeichen dafür, dass der Terrassenbelag dringend modernisiert werden sollte. Sonst kann eindringende Feuchtigkeit zu noch weitergehenden Schäden an der Bausubstanz führen. Eine Neugestaltung wertet den Bereich nicht nur optisch auf, sondern macht ihn auch sicherer, da zum Beispiel Stolpergefahren verschwinden. Hausbesitzer müssen aber nicht befürchten, dass die Terrasse dadurch wochenlang unbenutzbar bleibt. Spezielle Modernisierungssysteme sorgen für schnelle Resultate.

Auf eine gute Drainage achten

Nach der Neugestaltung soll die Terrasse möglichst lange wieder ihr attraktives renoviertes Erscheinungsbild behalten. Wichtig ist es daher, bei der Sanierung darauf zu achten, dass das Regenwasser künftig schnell und sicher abgeleitet wird und sich kein Stauwasser mehr unter den Bodenplatten bilden kann. Deshalb sollte man gerade bei der Drainage nicht am falschen Ende sparen. Oft jedoch werden Bodenplatten auf Kies oder Splitt verlegt oder mit Mörtel verklebt, ganz ohne zusätzliche Entwässerung. Das führt fast unweigerlich zu neuen Schäden. „Über die Fugen gelangt Wasser in die Unterkonstruktion. Dadurch kommt es zu Frost- und Feuchteschäden sowie wucherndem Unkraut“, erklärt Ralph Johann von Gutjahr. Entwässerungssysteme wie Drainagematten helfen dagegen, sie werden unter dem Belag verlegt und führen das Sickerwasser gezielt ab.

Edle XXL-Platten setzen optische Akzente

Eine Modernisierung ist gleichzeitig der passende Zeitpunkt, die Terrasse wohnlich aufzuwerten. Besonders beliebt sind großformatige Bodenplatten. Sie wirken edel und vergrößern optisch jede Fläche. Speziell für die XXL-Formate hat etwa Gutjahr das Alu-Rahmensystem „TerraMaxx RS“ entwickelt. Die Rahmen bilden einen ebenen Untergrund, die Beläge werden darauf ganz ohne Mörtel oder Kleber verarbeitet – das geht besonders schnell. Unter www.schöne-terrassen.com gibt es weitere Informationen dazu. Noch ein Tipp: Hohe Türschwellen an Balkonen und Terrassen sind typische Stolperfallen. Früher waren diese Schwellen üblich. Heute sorgen Entwässerungsroste in Kombination mit Drainagesystemen dafür, dass auch bei starkem Regen kein Wasser nach drinnen gelangen kann. Wer saniert, sollte also diese Barrieren ebenfalls beseitigen lassen.

Das zweite Wohnzimmer im Grünen

Mit schönen Textilien werden Garten, Terrasse und Balkon zu Wohlfühlorten

Eyecatcher und Wohlfühloase: Mit gepolsterten Sitzlandschaften wird die Terrasse zum zweiten Wohnzimmer. Foto: djd/JAB

(djd). Sobald das Wetter es erlaubt, wird gerade in diesen Zeiten das Leben am liebsten nach draußen verlagert. Im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon kann man umgeben von Sonnenschein und frischer Luft die Natur genießen, entspannen, lesen, chillen, grillen und zusammensitzen. Wer viel draußen wohnt, möchte es dabei natürlich auch gemütlich haben. „Praktische“ Plastikstühle und harte Holzbänke sind deshalb nicht die erste Wahl. Stattdessen machen großzügige, gepolsterte Sitzlandschaften und weiche Kissen den Outdoor-Bereich zum zweiten Wohnzimmer und schaffen harmonische Übergänge zwischen drinnen und draußen.

Mut zum Muster

Textilien für den Freilufteinsatz müssen natürlich bestimmte Anforderungen erfüllen. Wichtig ist vor allem, dass die Farben UV-beständig sind, weil sie sonst im Sonnenlicht schnell ausbleichen. Auch leicht zu reinigen und robust gegen Schmutz, Schimmel oder Chlorwasser sollten die Stoffe sein. Diese Voraussetzungen erfüllen etwa die Colorprotect Outdoor-Textilien von JAB Anstoetz Fabrics. In der aktuellen Kollektion „Sunny Day“ ist ganz dem Trend entsprechend Mut zum Muster angesagt. Zum Beispiel können exotische Blüten und wilde Tiere als Eyecatcher mit grafischen Mustern und dezenten Uni-Stoffen kombiniert werden – zum Anschauen gibt es alle Designs unter outdoor.jab.de. Bei der Frage, welche am besten in die persönliche Freiluftzone passen, kann ein erfahrener Raumausstatter beraten. So wird eine monochrome Terrasse durch entsprechende Farbtupfer aufgepeppt, in einem bunten Bauerngarten bieten dezente Töne einen Ruhepunkt, während Abendlicht-Zonen ausdrucksstarke Farben vertragen.

Vorhänge und Teppiche

Rund um die Sitzmöbel gibt es aber noch mehr Möglichkeiten, Wohnzimmer-Feeling unter freiem Himmel zu kreieren. So können mit wind- und wetterfesten Vorhängen fremde Blicke ferngehalten werden, ein Betthimmel über dem Lieblingsplatz oder dekorative Paravents sorgen für Geborgenheit. Nackten Füßen schmeicheln schnell ausgerollte Outdoor-Teppiche, die auch Flächen strukturieren und zum Beispiel gemütliche Sitzinseln schaffen können. In guter Qualität trotzen sie auch widrigen Bedingungen und bleiben viele Sommer lang in Form.