Kleine Kräuter für großen Geschmack

Selbstversorgung mit leckeren Gewürzen
txn. Ob für die Pizza oder für den Sommer-Cocktail – wer Kräuter anpflanzen möchte, braucht dazu keinen Garten. Denn die würzigen Nutzpflanzen gedeihen auch wunderbar in Töpfen und Kübeln. Ein sonniger Platz auf der Fensterbank oder auf dem Balkon reicht aus. Wie bei fast allen Topf- und Kübelpflanzen gilt allerdings auch bei Kräutern: Um gut und gesund zu wachsen, müssen sie regelmäßig mit Nährstoffen versorgt werden. Das beginnt schon mit dem Start ins Kräuterleben; sowohl selbst ausgesäte Samen als auch lebende Pflanzen aus dem Supermarkt fühlen sich in einer Spezialerde für Kräuter besonders wohl. Bewährt hat sich beispielsweise die torffreie NeudoHum Aussaat- und Kräutererde. Das Spezialsubstrat von Neudorff ist für drei Wochen vorgedüngt und besteht aus fein gesiebtem Rindenhumus und Kokosfasern. Die pflanzlichen und schnell nachwachsenden Rohstoffe machen die Erde besonders locker und sorgen für eine feine, leicht durchwurzelbare Hydroaktiv-Faserstruktur, weswegen sie besonders für die Kräuteranzucht geeignet ist. Das in der Erde enthaltenen Meeresalgenmehl hilft den Kräutern zudem bei der Wurzelbildung, die wichtig ist, um ausreichend Nährstoffe und Wasser aufnehmen zu können. Gleichzeitig schützt die lockere Erde vor gefährlicher Staunässe: Sie speichert Wasser und ermöglicht den Kräutern so eine ausgeglichene Wasserversorgung ohne die Gefahr von Wurzelfäule. Nach etwa vier Wochen sollten die Pflanzen dann gedüngt werden. Hierfür eignen sich entweder spezielle Düngesticks (von Azet) oder auch ein gebrauchsfertiger flüssiger Kräuterdünger (Biotrissol).

Leckere Kräuter selbst anpflanzen

txn. Manche Pflanzen machen sich nicht nur als Gewürze in der heimischen Küche gut, sondern geben auch Getränken den besonderen Kick. Die sogenannten Cocktailkräuter wachsen auch auf der Fensterbank oder auf dem Balkon – und sind dann direkt griffbereit, um sommerlichen Getränken den letzten Schliff zu geben. Ob Minze im Mojito, Ananas-Salbei im Pina Colada oder Zitronenverbene im Eistee – die frischen Kräuter beleben den Geschmack und sehen dazu noch gut aus. Damit die Cocktailkräuter in Töpfen und Kübeln aber gut wachsen und möglichst lange geerntet werden können, ist es wichtig, sie mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Empfehlenswert ist beispielsweise der flüssige BioTrissol Plus KräuterDünger. Als organischer Dünger sorgt er nicht nur für eine langanhaltende Düngewirkung und verbessert die Bodenfruchtbarkeit, sondern optimiert auch das Wasserhaltevermögen des Bodens. Er enthält alle wichtigen Haupt- und Spurenelemente, die das natürliche Pflanzenwachstum unterstützen. Dazu gehören Meeresalgen-Extrakte und Zuckerrüben-Vinasse, die dazu beitragen, dass die Kräuter mit einem besonders intensiven Aroma kräftig gedeihen. Und natürlich eignen sich die Cocktailkräuter nicht nur für Getränke, sondern lassen sich in jeder frischen und gesunden Küche vielfältig verwenden.

Petersilie

Oregano

Rosmarin

Basilikum

Für das gewisse Etwas im Sommer

Selbstgezogene Cocktailkräuter
txn. Auch dieses Jahr verwandeln sich Balkone und Terrassen zum Wohlfühlplatz während der Urlaubszeit. Wer den Abend entspannt ausklingen lassen möchte, kann dazu selbstgemachte Cocktails genießen. Als Zutat für die leckeren Sundowner dürfen frische Cocktailkräuter nicht fehlen – sie bescheren nicht nur einmalige Würze, sondern eignen sich bestens als dekorativer Blickfang im Cocktailglas. Neben Hugo- und Mojitzo-Minze, Zitronenthymian und Zitronenverbene eignen sich auch Ananas-Salbei und Basilikum perfekt als Cocktailkräuter. Wer an seinen Pflanzen lange Freude haben und den ganzen Sommer lang mit den frischen Zutaten für spritzige Cocktails versorgt sein möchte, sollte auf die richtige Pflege achten. Wichtig sind eine geeignete Pflanzerde und regelmäßiges Düngen. Damit die Cocktailkräuter schnell nachwachsen und lange geerntet werden können, empfiehlt sich der Einsatz der organischen Azet DüngeSticks für Kräuter, die einfach in den Kräutertopf gesteckt werden. Dort entfalten sie ihre natürliche Sofort- und Langzeitwirkung und versorgen die Pflanzen mit Nährstoffen natürlichen Ursprungs und mit organischen Wirkstoffkomponenten. Ebenfalls gut für eine reiche Ernte der würzigen Pflanzen ist der flüssige BioTrissol Plus KräuterDünger von Neudorff. Mit dem praktischen Dosierspender lassen sich Topfpflanzen ganz einfach versorgen. Der Dünger enthält nicht nur alle wichtigen Haupt- und Spurenelemente, sondern auch Extrakte aus Meeresalgen und Zuckerrübenvinasse, um die Pflanzen zu kräftigen und gleichzeitig für mehr Aroma zu sorgen.

Tipps für den Kräutergarten

txn. Selbstgezogene Küchenkräuter beleben nicht nur jeden Garten, sondern machen auch auf dem Balkon oder auf der Fensterbank in der Küche eine gute Figur. Hier einige Tipps:
Bei der Platzierung auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Kräuter achten. Einen Platz an der Sonne wünschen sich die mediterranen Pizza-Kräuter. Petersilie, Kerbel und Zitronenmelisse hingegen mögen einen Mix aus Sonne und Schatten. Brunnenkresse, Knoblauchranke oder Bärlauch kommen auch mit einem Pflanzplatz in Richtung Norden klar.
Besonders wichtig ist die Pflanzerde. Empfehlenswert ist die torffreie NeudoHum Aussaat- und KräuterErde. Das leicht zu durchwurzelnde Substrat besteht aus feingesiebten Rindenhumus und Kokosfasern. In Kombination mit dem ebenfalls enthaltenen Meeresalgenmehl stellt die sehr feine Struktur nicht nur eine gute Drainage sicher, sondern fördert auch ein schnelles und kräftiges Wurzelwachstum.
Für ein gutes Wachstum die Kräuter regelmäßig abernten und zurückschneiden. Aus dem Schnittgut lassen sich Tee oder Sirup kochen, Kräutersalze herstellen oder wohlriechende Sträußchen binden und trocknen.
Besonders pfiffig ist es, jene Kräuter zusammen zu pflanzen, die in der Küche oft gemeinsam verarbeitet werden – beispielsweise ein Kasten für Pizza-Kräuter, in dem Basilikum, Oregano, Thymian und Rosmarin wachsen. Ein Salat-Kräuter-Kasten könnte Schnittlauch, Dill und Kerbel enthalten. Und im Smoothie-Kasten wachsen Minze, Sauerampfer und Löffelkraut.

Kräuter richtig pflanzen

Kräuter sind in der Küche unverzichtbar. Doch wie und wo pflanzt man sie am besten an? Mit einem Palettenbeet geht das ganz leicht.

Kräuterpalettenbeet

Kräuter mögen eher magere Erde. Dafür normale Blumenerde mit einem Drittel Sand „abmagern“. Der Vorteil: die Nährstoffe schießen nicht so ins Kraut. Dadurch wachsen sie gedrungener und sind viel besser im Aroma, denn die ätherischen Öle sind dann stärker konzentriert. Magere Erde und Sonne sind der Trick.

In die obere Ebene unseres Paletten-Kräuterbeets kommen die Sonnenanbeter: Thymian, Oregano und Rosmarin. Diese drei sind alle Lippenblütler aus dem Mittelmeerraum. Auch Basilikum kommt nach oben, denn das braucht viel Sonne und Wärme. Im Gegensatz zu den Mittelmeerkräutern braucht Basilikum aber mehr Wasser. Das merkt man schon an der Weichlaubigkeit.

Tipp:

Je öfter Kräuter geschnitten werden, desto besser. Sie treiben immer wieder wunderbar nach. Wenn sie in Blüte kommen verändert sich der Geschmack.

Die mittlere Ebene ist den Kräutern vorbehalten, die sowohl Sonne als auch ein bisschen Halbschatten vertragen können und gerne eine gleichmäßige Feuchtigkeit haben möchten:

Raue und glatte Petersilie ist eines der beliebtesten Kräuter. Sie ist zweijährig. Schnittlauch ist mehrjährig und sehr pflegeleicht. Wenn man ihn blühen lässt, entstehen wunderbare rosa Blüten.

Dill ist nur einjährig – hier kann man einerseits die frischen Blätter verwenden oder einmal durchblühen lassen und die Samen sammeln. Dill ist auch eine Futterpflanze für die Raupen des herrlichen Schwalbenschwanzes. Etwas Besonderes für die Liebhaber asiatischer Küche ist vietnamesischer Koriander – das ist ein Knöterichgewächs mit eindeutigem Korianderaroma; es ist aber kein echter Koriander. Er ist sehr wüchsig, aber nicht winterhart. Beim Estragon ist unbedingt der französische Estragon zu wählen – er hat ein viel besseres Aroma. Er ist mehrjährig und kann durch Stecklinge vermehrt werden.

Im unteren Bereich landen Kräuter, die Feuchtigkeit vertragen oder brauchen und die auch höher werden dürfen. Hierzu gehören Zitronenmelisse, marokkanische Minze, Pfefferminze und Zitronen-Verbene. Das sind ein paar klassische Tee-Kräuter. Wer Lust hat, kann auch noch Pflücksalat und Kapuzinerkresse ins Beet setzen – das sieht wunderschön aus und schmeckt prima.

Der Knoblauch ist unter den Lauch- bzw. Allium-Arten am wirkungsvollsten. Schon seit Urzeiten wurde er als Gewürz und Arzneimittel genutzt. Im Mittelalter erreichte er zeitweise sogar den Ruf eines Allheilmittels und noch in den letzten Jahrzehnten stand er in dem Ruf, für die hohe Lebenserwartung der Menschen in den Balkanländern und auf den griechischen Inseln verantwortlich zu sein.

Der Knoblauch ist ein Vertreter der Alliaceen (Lauchgewächsen), die wiederum zu den Liliengewächsen gehören. Die Knoblauchzwiebel hat im inneren eine Hauptzwiebel, die auf dem Zwiebelboden (oder Zwiebelkuchen) mit den Wurzeln sitzt. Um die Hauptzwiebel herum stehen die Nebenzwiebeln, die „Knoblauchzehen“. Jede einzelne Zehe und noch einmal die gesamte Knoblauchzwiebel sind von einer Hülle umgeben. Aus der Zwiebel wächst der Blütenschaft, der bis zu einem Meter hoch werden kann. Die Blüten fügen sich zu einer Dolde. Neben den Blüten sitzen Brutzwiebeln, der gesamte Blütenstand wird von einem Hochblatt umschlossen.

Woher die Pflanze eigentlich stammt ist unklar, vermutlich aus wärmeren Regionen Zentralasiens. Angebaut wird der Knoblauch auf der ganzen Welt. Größter Produzent ist China gefolgt von Indien, Thailand, Ägypten, Südkorea, Spanien, Türkei, USA, Argentinien, den Ländern des ehemaligen Jugoslawien und Italien.

Dill – Anethum graveolens

Die Dill-Pflanze wird bis zu einem Meter hoch, alle oberirdischen Teile lassen sich verwenden. Am besten sind jedoch die jungen gefiederten Blätter. Bei tiefgefrorenem oder getrocknetem Kraut muss man geschmackliche Abstriche machen. Dill wird eine ganze Reihe heilender Wirkungen zugeschrieben. So soll die Pflanze gegen Frauenkrankheiten wie Gebärmutterkrämpfe, Geschwüre, Hämorrhoiden, Schlaflosigkeit, Blähungen, Magenbeschwerden und vieles mehr helfen.

Dill würzt Salate, Suppen, Saucen, hartgekochte Eier, Kräuterquark, Gemüse aller Art, Fleischgerichte sowie Fische und Meeresfrüchte. Das Kraut sollte nie gehackt, sondern besser mit der Schere oder einem scharfen Messer geschnitten werden. Man kocht Dill nicht mit, sondern gibt ihn erst kurz vor dem Servieren zu den Speisen. Getrocknete Dillspitzen können höher dosiert werden. Blüten, Fruchtdolden und die leicht nach Anis schmeckenden Samen des Dills werden zum Einlegen von Gurken, Heringen, Essiggemüse, Sauerkraut und Kürbissen verwendet sowie für Kräuteressig.

Tipp

Frischer Dill unterm Kopfkissen soll Alpträume, Schnarchen und Mondsüchtigkeit verhindern. Wer’s für Aberglauben hält, sollte es ausprobieren.

So legst du einen Kräutergarten an

Kräuter in Gärten anzubauen, ist eine Jahrhundert alte Tradition. Dass wir sie in Beeten und Töpfen kultivieren, hat mehrere Gründe: Dank ihres Aromas verfeinern Küchenkräuter unsere Speisen oder machen sie bekömmlicher. Als Heilkräuter können sie helfen, Krankheiten und Beschwerden zu lindern. Darüber hinaus sind Kräuter eine tolle Bienenweide, die Insekten Nahrung bieten.
Ein Kräutergarten braucht nicht viel Platz. Auch in der Pflege ist er nicht sehr aufwändig – vor allem wenn du vorher gut geplant hast. Auf folgende Aspekte solltest du dabei achten, wenn du einen Kräutergarten anlegen möchtest.

Welche Kräuter eignen sich für einen Kräutergarten?

Grundsätzlich kannst du deinen Kräutergarten mit allen Kräutern gestalten, die sich in deinem Garten wohlfühlen. Doch Augen auf: Die Auswahl ist nämlich riesig! Heil- und Küchenkräuter wie Salbei, Basilikum und Thymian gibt es nicht nur in einer klassischen Variante, sondern in vielen verschiedenen Sorten. Wähle daher am besten die Sorten aus, die du besonders gerne magst und häufig verwendest.

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Kräutergarten anlege?

Wie bei allen Pflanzen gilt auch bei Kräutern: Sie müssen sich an ihrem Standort wohlfühlen. Entscheidend dafür sind die Beschaffenheit des Bodens und die Sonneneinstrahlung. Mediterrane Kräuter wie Thymian, Oregano, Lavendel und Rosmarin brauchen einen sonnigen, warmen Standort und einen durchlässigen, tendenziell eher mageren und trockenen Boden. Heimische Küchenkräuter wie Petersilie, Dill und Schnittlauch hingegen mögen es feuchter und vertragen pralle Mittagssonne nicht gut. Je nachdem, was du anbauen willst, solltest du daher den Standort wählen – oder gleich an verschiedenen Stellen im Garten ein kleines Kräuterbeet einplanen.

Setze die Pflanzen am besten im Frühjahr, so haben vor allem die mehrjährigen Kräuter genügend Zeit, sich einzuleben. Staffle die Pflanzen nach Größe und achte darauf, dass du nur solche nebeneinander setzt, die sich in der Mischkultur gut vertragen. Auch ein- und mehrjährige Kräuter solltest du besser getrennt anpflanzen. Das erleichtert Aussaat und Pflege und die Pflanzen können sich optimal entwickeln.

Tipp: Der Kräutergarten sollte leicht zugänglich sein. Nahe am Haus angelegt, kannst du schnell frische Kräuter ernten.

Wie kann ich einen Kräutergarten gestalten?

Einen Kräutergarten in ebenerdige Beete anzulegen, ist sicherlich die klassische und am weitesten verbreitete Form. Lege das Beet aber nicht zu großflächig an, sondern plane kleine Wege ein, damit du alle Kräuter gut zum Ernten und Jäten erreichst. Das Beet muss nicht unbedingt rechteckig sein: Du kannst den Kräutergarten als Welle, Quadrat oder Kreis anlegen, dessen einzelne Felder du mit Feldsteinen oder Holzhackschnitzel begrenzt – wie die Speichen bei einem Fahrrad.

Auch in einem Hochbeet lassen sich Kräuter sehr gut anbauen – das schont bei der Arbeit auch den Rücken. Um viele Kräuter mit unterschiedlichen Ansprüchen auf kleinem Raum unterzubringen, kannst du auch eine Kräuterspirale anlegen. In den unterschiedlichen Zonen fühlen sich sowohl feuchtigkeitsliebende Küchenkräuter als auch sonnenverliebte Mittelmeerkräuter wohl. Bei einigen Kräutern kann es durchaus sinnvoll sein, sie in Töpfen zu ziehen. Dazu zählen mehrjährige, aber frostempfindliche Pflanzen wie manche Rosmarin- oder Basilikum-Sorten. Aber auch Minzen oder Zitronenmelisse, die sich sehr schnell ausbreiten, kann eine Begrenzung durch einen Kübel zum Wohle der anderen Kräuter nicht schaden.

Wie pflege ich einen Kräutergarten?

Ein Kräutergarten ist recht pflegeleicht. Anders als vielen Gemüsen sind Kräuter in der Regel Schwachzehrer, sie brauchen also nur wenige Nährstoffe. Dünge sie daher eher weniger als zu viel – zum Beispiel mit Flüssigdünger oder selbst angesetzter Jauche. Eine regelmäßige Ernte tut den Pflanzen gut. Dadurch verzweigen sie sich stärker und wachsen schön buschig. Konserviere Kräuter, die du nicht sofort verwenden kannst, indem du sie trocknest, einfrierst oder in Öl einlegst. Mehrjährige Kräuter wie Salbei, Lavendel und Rosmarin solltest du zudem im Frühjahr schneiden, damit sie nicht verholzen.