Hochbeete

Hochbeete verlängern die Garten- und Erntesaison vom zeitigen Frühjahr bis weit in den späten Herbst hinein.

Mit einer hochwertigen Bio-Erde schaffen Hobbygärtner die Basis für eine köstliche Ernte.

 

Hoch hinaus im eigenen Garten

Häufige Fehler beim Anlegen eines Hochbeets vermeiden

(djd). Gärtnern ohne krummen Rücken in bequemer Arbeitshöhe: Das dürfte einer der Gründe dafür sein, warum Hochbeete immer beliebter werden. Doch daneben bieten sie noch viele weitere Vorteile. Die Holzkonstruktionen ermöglichen den Anbau von frischem Salat, Kräutern oder Gemüse selbst auf wenig Grundfläche. Zudem verlegen sie den Start in die Gartensaison ins zeitige Frühjahr und verlängern die Erntezeit bis spät in den Herbst hinein. Damit das rückenschonende Gärtnern in der Höhe gelingt, sollte man allerdings häufige Fehler vermeiden.

Den passenden Standort finden und das Beet richtig befüllen

Die Position gehört dazu. Wohin mit dem Hochbeet? Das ist die erste Frage, die jeder Hobbygärtner zu beantworten hat. Schon dabei kann viel schiefgehen. Ob es ein sonniges Plätzchen sein darf oder eher Halbschatten die passende Wahl ist, hängt davon ab, welche Gemüse- und Kräutersorten man anpflanzen möchte. Fruchtgemüse wie Tomaten oder Gurken brauchen einen Standort mit reichlich Sonne. Viele vergessen beim erstmaligen Aufstellen, das Hochbeet mit Folie auszukleiden. Das ist wichtig, damit von innen nicht zu viel Feuchtigkeit an den hölzernen Aufbau gerät und ihn in Mitleidenschaft zieht. Nach dem Auskleiden geht es ans Befüllen. Einfach nur Erde reinschütten? Das ist keine gute Idee. Ein Hochbeet sollte idealerweise aus mehreren Schichten bestehen. Ganz unten sorgen grober Strauchschnitt oder eine Bio-Grundfüllung für die Drainage. Darauf ausgehobene Grassoden legen. Darüber folgt eine Schicht Kompost, um das Hochbeet zu wärmen. Das sorgt für den frühen Start ins Gartenjahr und einen besonderen Schutz bei niedrigen Temperaturen. Die oberste Schicht sollte aus einer hochwertigen Gemüse-Erde wie der Floragard Bio-Erde Lecker bestehen. Die Bio-Erde ist torffrei und zudem vegan aufgedüngt. Sie versorgt die Pflanzen über vier bis sechs Wochen mit allen wichtigen Nährstoffen und ist somit die Grundlage für eine gute Ernte.

Darauf kommt es bei der laufenden Pflege an

Auch wenn alles angelegt ist und die Setzlinge gepflanzt sind, sollte man das Hochbeet nicht sich selbst überlassen. Ein regelmäßiges Gießen, abhängig von der aktuellen Witterung, ist unverzichtbar. Zudem benötigen die Pflanzen für ein kräftiges Wachstum von Zeit zu Zeit geeignete Bio-Dünger. Wenn die Füllung später absackt, sollte der Gartenfreund die oberste Schicht neu aufarbeiten. Weitere Tipps rund um das erfolgreiche Gärtnern im Hochbeet gibt es etwa unter www.floragard.de. Wichtig ist es unter anderem, die köstliche Ernte vor Schädlingen wie Wühlmäusen zu schützen. Dazu den Boden vor der Befüllung mit Draht auslegen und an die Kanten Bleche gegen Schnecken anbringen.

Ein Pflanzplan für bessere Ernten

Hochbeet-Gärtnern
Ein Hochbeet ist eine kleine Gemüsefabrik. Es kann mehrmals im Jahr bepflanzt werden. Für den Start im Frühjahr eignen sich beispielsweise Möhren, Steckzwiebeln, Radieschen, Asiasalat, Kohlrabi, Pastinaken, Mairüben, Wilde Rauke, Rote Beete und Erbsen.

Ein Hochbeet ist eine kleine Gemüsefabrik. Es kann mehrmals im Jahr bepflanzt werden. Für den Start im Frühjahr eignen sich beispielsweise Möhren, Steckzwiebeln, Radieschen, Asiasalat, Kohlrabi, Pastinaken, Mairüben, Wilde Rauke, Rote Beete und Erbsen.

txn. In einem Hochbeet wachsen auch Blumen. Allerdings nutzen viele die rückenschonende Alternative zum herkömmlichen Beet, um Obst und Gemüse anzubauen. Da hier dichter gepflanzt wird und im Hochbeet eine höhere Temperatur herrscht, kann bis zu drei Mal mehr geerntet werden als im herkömmlichen Beet. Ein Hochbeet eignet sich für viele Gemüsearten. Durch den geschichteten Aufbau, der langsam verrottet und dabei Nährstoffe freisetzt, kann es sich selbst versorgen. Doch spätestens ab dem zweiten Jahr der Nutzung reicht das nicht mehr aus. Dann hilft ein ausgewogen zusammengesetzter, rein organischer Dünger. Empfehlenswert ist beispielsweise der Azet GartenDünger. Dank seiner kombinierter Sofort- und Langzeitwirkung versorgt er die Pflanzen bedarfsgerecht mit natürlichen Rohstoffen. Wer seine Ernährung mit möglichst vielen selbstgezogene Kräutern sowie Obst und Gemüse unterstützen möchte, sollte eine Pflanzplan haben. Generell wird in Reihen ausgesät bzw. gepflanzt. Ab März kann der Spaß beginnen. Dann kommt die Saat von Möhren, Steckzwiebeln, Radieschen, Asiasalat, Kohlrabi, Pastinaken, Mairüben, Wilde Rauke, Rote Beete und Erbsen in die Erde. Nach circa zwei Monaten folgt dann die Umstellung auf den Sommerplan: Wenn die Temperaturen steigen und die erste Pflanzung komplett geernet ist, kommt die Zeit von Kapuzinerkresse, Feldsalat, Pflücksalat, Tomaten, Buschbohnen, Paprika, Fenchel und Lauch. Die üppige Ernte aus dem Hochbeet leistet nicht nur einen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Auch für Kinder ist es sinnvoll und schön, den natürlichen Kreislauf über die Aussaat und Pflege bis zur Ernte miterleben zu können.

Extratipp:

Gesundes Gemüse ist deutlich weniger anfällig für Schädlinge. Dabei hilft der optimale Standort in Kombination mit durchdachten Mischkulturen. Wer zudem regelmäßig mit einem natürlichen Gemüsestreumittel unterstützt, kann sich über gesündere Pflanzen und höhere Erträge freuen.

Wer viel Gemüse möglichst bequem ernten möchte, wird früher oder später über den Bau eines Hochbeets im eigenen Garten nachdenken. Die richtige Füllung und ein sonniges Plätzchen sind die Voraussetzung dafür, dass Salate und Kohl, Porree und Karotten in voller Pracht wachsen und gedeihen. Bei Beeten mit Erdkontakt kommt ganz nach unten engmaschiger Kaninchendraht als Schutz vor Mäusen. Dann wird geschichtet: Auf grobe Äste und Zweige folgen kleinere Zweige, abgeschnittene Staudenstängel und gehäckselte Äste, eventuell Rasensoden, darauf folgen Falllaub, Grünabfälle und verrotteter Mist sowie eine Lage Rohkompost. Erst dann das eigentliche Pflanzensubstrat einfüllen. Empfehlenswert ist beispielsweise die torffreie NeudoHum Tomaten- und GemüseErde von Neudorff, die organisch vorgedüngt ist. Die richtige Füllung ist für den Erfolg im Hochbeet enorm wichtig. Denn das organische Material setzt beim Verrotten nicht nur Nährstoffe frei, sondern erwärmt sich, was den Pflanzen zugutekommt. Auch die von der Sonne bestrahlten Wände tragen ihren Teil bei. Kein Wunder also, dass sich im Hochbeet auch starkzehrende Südländer wie Paprika und Auberginen richtig wohl fühlen. Dank der inneren „Heizung“ im Hochbeet kann Gemüse früher und länger großgezogen werden. Dass die Schichten mit der Zeit zusammenfallen und der Beetinhalt nach unten sackt, ist völlig normal. Nach ungefähr fünf Jahren ist eine neue Füllung fällig. Dann einfach von oben Erde nachfüllen. Gedüngt wird mit dem organischen Azet GartenDünger.

Naturnahes Gärtnern im Hochbeet

In immer mehr Gärten entstehen Hochbeete. Was wie ein Modetrend aussieht, macht aus gärtnerischer Sicht sehr viel Sinn. Denn von einem Hochbeet kann man früher und sogar mehr ernten, und ist von der natürlichen Bodenqualität unabhängig. Im Fachhandel gibt es fertige Bausätze, die auch Laien aufstellen können. Wer sein erstes Hochbeet in Betrieb genommen hat, wird zudem schnell merken, wie rückenfreundlich Gartenarbeit sein kann „Das Wichtigste beim Hochbeet ist die richtige Befüllung“, erklärt Sabine Klingelhöfer vom Gartenspezialisten Neudorff. Die Schichten aus Astschnitt, Gartenabfällen und Erde sorgen für eine Rotte, die Wärme erzeugt und viele Nährstoffe freisetzt. Den Abschluss nach oben bildet dann eine torffreie Spezialerde, die auf die Bedürfnisse von Gemüse abgestimmt ist. NeudoHum Tomaten- und Gemüseerde etwa ist zusätzlich vorgedüngt – ein Garant für bestes Wachstum von Anfang an. Zum Bepflanzen empfiehlt es sich, das Hochbeet in Reihen aufzuteilen. Bei Querreihen passen mehr unterschiedliche Gemüsesorten ins Hochbeet, bei Längsreihen erhöht sich der Ertrag je Sorte. Einige Gemüsearten haben so feine Samenkörner, dass sie nur schwer einzeln ausgesät werden können. Wenn sich die ersten Blätter aus der Erde strecken, müssen sie daher „verzogen“ werden. Dabei werden einfach die zu dicht stehenden Pflänzchen herausgezogen. So können sich die einzelnen Pflanzen besser entwickeln, da sie sonst in Konkurrenz zueinander treten und sich Licht und Wasser streitig machen. Ohne Konkurrenzdruck wachsen die Pflanzen langsamer und kräftiger. Vor allem bei Wurzelgemüse wie Möhren, Pastinaken oder Rote Bete empfiehlt sich ausreichender Abstand.

SCHNECKEN LIEBEN HOCHBEETE

txn. In einem Hochbeet wachsen viele leckere Gemüsesorten schnell und unkompliziert. Das freut nicht nur Gartenbesitzer, sondern auch hungrige

TIPP: Ein Kupferband hält Schnecken davon ab, sich im Hochbeet über das Gemüse herzumachen.

TIPP: Ein Kupferband hält Schnecken davon ab, sich im Hochbeet über das Gemüse herzumachen.

Schädlinge wie die Schnecken. Der Aufstieg ist für die Tiere etwas anstrengender als der Besuch eines herkömmlichen Gemüsebeets, aber dafür sind sie im Hochbeet vor natürlichen Feinden wie dem Igel sicher. Glücklicherweise lassen sich Schnecken relativ einfach fernhalten: mit einer Barriere aus Kupferband. Die gefräßigen Tiere finden es unangenehm, über das Metall zu kriechen – und machen einfach kehrt. Hierfür gibt es beispielsweise vom Gartenspezialisten Neudorff den Schnecken-Schutz, ein selbstklebendes Kupferband. Von außen ungefähr in der Mitte des Hochbeets als durchgehende Barriere aufgeklebt, ist es nicht nur ein wirksamer Schutz gegen Schnecken, sondern sieht auch noch gut aus.

Darauf kommt es bei der laufenden Pflege an

Auch wenn alles angelegt ist und die Setzlinge gepflanzt sind, sollte man das Hochbeet nicht sich selbst überlassen. Ein regelmäßiges Gießen, abhängig von der aktuellen Witterung, ist unverzichtbar. Zudem benötigen die Pflanzen für ein kräftiges Wachstum von Zeit zu Zeit geeignete Bio-Dünger. Wenn die Füllung später absackt, sollte der Gartenfreund die oberste Schicht neu aufarbeiten.

Gelenkfreundliches Gärtnern

So klappt das Werkeln im Grünen auch bei Arthrose ohne Schmerzen

Stauden setzen, Gemüse anpflanzen, Unkraut jäten, Rasen mähen: Gartenarbeit ist für viele Menschen keine lästige Pflicht, sondern ein echtes Hobby. Allerdings kann das Gärtnern die Gelenke stark beanspruchen. So ist gerade das häufige Hocken nicht empfehlenswert. Denn dabei werden einerseits die Menisken stark zusammengequetscht – und andererseits führt die Dehnung der Oberschenkelmuskulatur zu einem schädlichen Druck auf das knorpelüberzogene Gleitlager der Kniescheibe. Arthrose-Patienten sollten daher einige Tipps beherzigen.

Kollagen von innen und praktische Helfer nutzen

Zunächst einmal ist es wichtig, die Gelenke gezielt mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen. Neben einer fleischarmen Kost mit viel Gemüse, Vollkornprodukten, Fisch und Pflanzenölen spielt Kollagen eine große Rolle. Hierzu erklärt Dr. Gunter Lemmnitz, Naturwissenschaftler und Studienautor aus Bielefeld: „Studien zeigen, dass die Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden mit Hagebuttenextrakt in Trinkampullen zur Gelenkgesundheit beiträgt. Hier hat sich das Trink-Kollagen CH-Alpha Plus aus der Apotheke bewährt. Die rund 550 Teilnehmer einer aktuellen Praxisstudie bestätigen die positiven Effekte, angefangen bei einer Verbesserung der Beweglichkeit bis hin zu einer Reduktion der Schmerzen.“ So gestärkt kann es losgehen. Direkt vor der Gartenarbeit gilt es, sich ein bisschen aufzuwärmen, zu dehnen und den Kreislauf anzukurbeln. Um das ungünstige Hocken zu vermeiden, bietet sich für bodennahe Tätigkeiten ein Schemel oder Rollhocker an. Beim Hinknien können spezielle Kniematten, -bänke oder -schoner hilfreich sein. Grundsätzlich sollte immer wieder zwischen stehenden, gehenden und sitzenden Arbeiten gewechselt werden. Eine gute Idee ist es auch, sich eine erhöhte Arbeitsfläche einzurichten. Dort kann man in aufrechter Position mit Blumentöpfen, Setzlingen und Gerätschaften hantieren. Das Anlegen von Hochbeeten ist ebenso hilfreich. Dabei sollte man möglichst mit beiden Händen werkeln, um einseitige Belastungen zu umgehen.

Muskeln gezielt aufbauen

Zwischendurch dann immer wieder kleine Pausen einlegen, sich strecken und auf der Terrasse eine Erfrischung genießen. Zu starken Schmerzmitteln rät Experte Lemmnitz nur im Notfall. Empfehlenswert sei eher ein gezielter Muskelaufbau durch Krafttraining und Physiotherapie. Das kommt einem auch bei der Gartenarbeit zugute. Dennoch sollten Arthrose-Patienten das Heben schwerer Lasten vermeiden und Schub- und Sackkarren zu Hilfe nehmen. Zu guter Letzt ermöglichen Gartengeräte mit ergonomischen Griffen oder Ratschenmechanismus kraftsparendes Schneiden.